by Mira – nachhaltig Leben und Genießen

40 Tage ohne Plastik – Die #EinwegplastikFasten Challenge

Überall heißt es wir sollen unseren Plastikkonsum reduzieren. Aber das ist gar nicht mal so einfach wie man denkt. Und wo soll man starten? Wie motiviere ich mich am besten dabei? Mach gemeinsam mit mir die #EinwegplastikFasten Challenge und versuche 40 Tage lang auf Plastikverpackung zu verzichten. 

Die letzten zwei Jahre habe ich einen Selbstversuch gemacht. Die Fastenzeit habe ich mir zum Anlass genommen auf Plastik zu verzichten. Das erste Jahr habe ich das #PlastikFasten auf meinem Blog dokumentiert. Letztes Jahr habe ich eine Kolumne zu dem Thema auf energieleben.at geschrieben. Vor allem das erste Mal war die Aktion ganz schön schwierig für mich. Ich musste viel recherchieren und brauchte viel Zeit für DIYs und Einkäufe. Aber schlussendlich hat sich das Abenteuer gelohnt. Ich habe nicht nur super viele neue Methoden und Produkte kennen gelernt um Einwegplastik zu ersetzen, ich konnte anschließend auch sehr viele dieser Methoden in meinen Alltag integrieren. Bis heute bekomme ich jede Woche ein BioKistl mit unverpacktem Bio-Gemüse vor die Haustüre gestellt, bis heute verwende ich Seife statt Duschgel und Shampoo. Wie ihr seht, habe ich einiges in meinem Leben umgestellt, seit ich die Challenge das erste mal probiert habe, aber das heißt nicht, dass ich momentan ein plastikfreies Leben führe.  Vor allem bei den Lebensmitteleinkäufen schummeln sich immer wieder in Plastik verpackte Produkte in mein Einkaufswagerl. Hier und da einen Räuchertofu, da ein veganer Käse, dann wieder eine Schokolade oder ein paar Kekse, …

Es ist höchste Zeit ein besseres Bewusstsein für den Plastikkonsum zu schaffen!

Der Umstieg von Einwegplastik auf Mehrwegprodukte ist so aktuell wie nie und daher möchte ich diesmal gerne alle einladen mitzumachen. Wie genau? Das verrate ich euch hier:

Wie funktioniert das #EinwegplastikFasten genau?

1. Wir starten mit 6. März und enden die Aktion am 20. April (das sind also genau 40 Tage)

2. Wir verzichten auf jegliche Einwegplastikverpackung. Das heißt kein Einweg-Coffee To Go Becher, keine abgepackten Fertigprodukte, keine Plastikstrohhalme, kein verpackter Käse, Schinken oder Tofu. Keine verpacktes Duschgel, Shampoo oder Zahnpasta usw.

3. Keine Sorge, es gibt keine Plastikpolizei! Fehler und Ausrutscher passieren und niemand soll dabei gemaßregelt werden.

4. Teile gerne deine Fortschritte, deine Erfahrungen, deine Errungenschaften, aber auch deine Probleme auf Instagram mit dem Hashtag #EinwegplastikFasten – ganz egal ob in den Instastories oder im Feed. Ich freu mich riesig, wenn du bei der Aktion dabei bist! Außerdem werde ich unter dem Hashtag auch immer wieder meine Tipps zu dem Thema teilen.

5. Alle Produkte, die man bereits zuhause hat und in Plastik verpackt sind können natürlich aufgebraucht werden (der Sinn dahinter ist aber nicht, sich einen Vorrat an verpackten Tofu einen Tag davor anzulegen…)

6. Ein komplett plastikfreies Lebes ist schier unmöglich, daher sammeln wir in diesen 40 Tagen all unser Einwegplastik in einem kleinen Behälter um die Übersicht zu behalten, wie viel wir konsumiert haben und an was wir in Zukunft noch arbeiten können.

7. Gibt’s Ausnahmen? Warum nicht – wenn dir der komplette Umstieg zu schwierig scheint, nimm dir gerne ein paar Ausnahmen heraus. Ich habe die letzten Jahre immer noch weiterhin Tetrapak konsumiert, obwohl das ja eigentlich auch stinknormales Plastik ist. Dieses Jahr nehme ich aber auch diese Herausforderung an und werde auch darauf verzichten!

8. Verpackungen wie Papier, Glas oder Alu sind während der Zeit natürlich „erlaubt“. Wenn du auf etwas anderes zusätzlich noch verzichten möchtest, dann kannst du das natürlich auch machen!

9. Das Ziel ist es nicht so wenig Plastikmüll wie möglich zu erzeugen, sondern viel mehr ein Bewusstsein für seinen eigenen Plastikkonsum zu schaffen, Alternativen zu finden und neue Methoden kennen zu lernen wie man plastikfrei leben kann. Wenn man einige der Methoden dann auch noch in den Alltag einbauen kann, ist das natürlich super!

10. Für den Start helfen Bücher wie das von Bea Johnson „Zero Waste Home“ oder Facebook Gruppen wie „Zero Waste Vienna“. Tausch dich mit anderen in der Zero Waste Community aus und entdecke Unverpacktläden in deiner Umgebung!

Noch Fragen oder Anregungen dazu? Lass es mich gerne wissen!

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